Unsere Vertragspartner

Fonds Soziales Wien

Der Fonds Soziales Wien (FSW) sorgt dafür, dass Wienerinnen und Wiener die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Dabei wird Wert auf größtmögliche Transparenz und soziale Gerechtigkeit gelegt. Die Vergabe der Förderungen erfolgt auf Grundlage des Wiener Sozialhilfegesetzes und auf einheitlichen Förderrichtlinien, die mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen erarbeitet wurden. Das Angebot umfasst Leistungen der Pflege und Betreuung, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe sowie Grundversorgung für AsylwerberInnen. Rund 100.000 Wienerinnen und Wiener werden pro Jahr vom FSW und seinen über hundert Partnerorganisationen rasch und individuell unterstützt. Zudem führt der FSW den Sozialen Hilfsfonds des Wiener Bürgermeisters.

Europäischer Flüchtlingsfonds

Der Europäische Flüchtlingsfonds (EFF) fördert Projekte, die der Aufnahme, Beratung und Unterstützung von Asylwerber/innen, subsidiär Schutzberechtigten und Asylberechtigten dienen. Die objektive Analyse von Herausforderungen rund um Integration und Migration ist die unverzichtbare Grundlage für erfolgreiche Integration. Integration erfordert von Migrantinnen und Migranten Eigenverantwortung und Engagement.

Einige Projekte des Don Bosco Flüchtlingswerkes werden mit Mitteln deutscher gemeinnütziger Körperschaften gefördert.

Unsere Netzwerkpartner

Netzwerk Kinderrechte

Das Netzwerk Kinderrechte Österreich - National Coalition (NC) ist ein unabhängiges Netzwerk von 41 Organisationen und -Institutionen zur Förderung der Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention in Österreich. Es setzt sich dabei für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen ohne jede Diskriminierung ein. Neben dem Don Bosco Flüchtlingswerk vertritt auch der Verein "Jugend Eine Welt" die Salesianische Jugendarbeit im Netzwerk Kinderrechte.

Asylkoordination Österreich

Die Asylkoordination Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, die Tätigkeiten der Organisationen und engagierter Einzelpersonen bei der Beratung von MigrantInnen und Flüchtlingen zu unterstützten. Der österreichische Zusammenschluss verschiedener Organisationen erfolgte im Jahr 1991 aufgrund der sich immer schärfer abzeichnenden Entwicklung hin zu Abschottung gegenüber Fremden, der Ausländerfeindlichkeit der Boulevardpresse, der Instrumentalisierung des Ausländerthemas in den Wahlgängen und nicht zuletzt der zunehmenden Unmöglichkeit der effektiven Hilfestellung für MigrantInnen. 

Separated Children in Europe Programme

Das SCEP Programm wurde im Jahr 1997 gegründet und hat zum Ziel, die Situation unbegleiteter Minderjähriger durch entsprechende Untersuchungen, Analyse der politischen Situation und eindeutige Fürsprache sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene zu verbessern. Die Verpflichtung, sich für die volle Umsetzung der UN - Kinderrechtskonvention einzusetzen, ist von grundsätzlicher Bedeutung für die Arbeit des SCEP Programmes. Die Kinderrechtskonvention wurde von allen EU - Mitgliedsstaaten ratifiziert. Wir sind der Überzeugung, dass alle Artikel der Kinderrechtskonvention auf alle unbegleiteten Minderjährigen anwendbar sind und deshalb auch als Grundlage für alle unbegleitete Minderjährige betreffende Entscheidungen Anwendung finden müssen.

Romaria - Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen

Die Romaria ist eine Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen und wird seit 2009 vom Don Bosco Flüchtlingswerk, der Pfarre Schwechat und dem Weltdorf St. Gabriel der Steyler Missionare veranstaltet. Der Weg führt 22 Kilometer von Schwechat über das Jugendwohnheim Abraham in Wien Inzersdorf nach Mödling. Mit der Fußwallfahrt soll ein Zeichen der Solidarität mit allen Schutzsuchenden und gegen die immer restriktiveren Fremden- und Asylgesetze in Österreich gesetzt werden. Der Name stammt von "Romarias da terra", Wallfahrten in der brasilianischen Landlosenbewegung, die auch zur Stärkung der politischen Kräfte unternommen werden.

Gegen Unmenschlichkeit

Gemeinsam mit 14 weiteren Organisationen trägt das Don Bosco Flüchtlingswerk die Plattform "Gegen Unmenschlichkeit - Für eine menschliche Flüchtlingspolitik".  Zu den Unterstützern der Plattform zählt auch der Verein "Jugend Eine Welt". Denn es ist unmenschlich, dass in Österreich, einem der reichsten Länder der Welt, 

  • gut integrierte Personen oder Familien abgeschoben oder durch die Abschiebung einzelner Mitglieder auseinander gerissen werden,
  • arbeitsfähige und arbeitswillige Asylsuchende nicht regulär arbeiten dürfen und keinen effektiven Zugang zu Bildung bzw. Ausbildung haben,
  • Asylsuchende nur eine mangelhafte Grundversorgung erhalten und teilweise unter unwürdigen Bedingungen leben müssen,
  • Asylsuchende in den immer komplexer werdenden Verfahren nur unzureichend rechtlich unterstützt werden.

Es ist zudem nicht akzeptabel, dass Flüchtlinge innerhalb der EU hin- und hergeschoben werden, unter teils menschenrechtswidrigen und ihre Gesundheit gefährdenden Bedingungen leben müssen, und dass die EU-Staaten eine solidarische Flüchtlingspolitik verweigern.

Weitere Netzwerkpartner