Feierliche Segnung des neuen Wohnhauses des Don Bosco Flüchtlingswerkes

Bis zu 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finden im neuen Wohnhaus sozialpädagogische Betreuung, Begleitung und ein Zuhause auf Zeit. 

 

Ende Juni 2018 beziehen zwei Wohngemeinschaften des Don Bosco Flüchtlingswerkes das neue Haus in Wien-Inzersdorf. Aus diesem Anlass wurde am 21. Juni 2018 eine feierliche Segnung vorgenommen. Die drei Träger dieser Initiative sind die Salesianer Don Boscos, die Don Bosco Schwestern und „Jugend Eine Welt“. Sie setzen damit ein deutliches Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit jungen geflüchteten Menschen in Österreich.

 

Im neuen Wohnhaus wird die gewohnte Betreuungsqualität des Don Bosco Flüchtlingswerkes weiter gelebt und entwickelt. Die 14 bis 18-jährigen Burschen werden in allen Lebensbereichen von den Betreuer/innen-Teams gefördert und gefordert, damit das Leben auch dieser jungen Menschen gelingt.

 

Junge Menschen groß machen
Pater Petrus Obermüller SDB, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich,  betonte, dass das Flüchtlingswerk in seiner Arbeit den Blickwinkel auf die jungen Menschen legt und sie damit groß macht: „Mit dem neuen Wohnhaus ist jetzt Raum geschaffen, wo sich junge Flüchtlinge entwickeln können.“

Geborgenheit und Vertrauen
Schwester Maria Maul FMA, Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern hob die Wichtigkeit hervor, jungen Menschen die Grundlagen für ein gelingendes Leben zu bieten: „Begleitung, Bildung und Beheimatung sind die Basis für ein gelingendes und selbstständiges Leben. Wir müssen Vertrauen in die Jugendlichen haben, ihre Stärken und ihre Talente sehen und fördern. Geborgenheit und Vertrauen lassen wachsen.“

Zukunftsperspektiven bieten
Reinhard Heiserer, Vorstandsvorsitzender von Jugend Eine Welt, betonte bei seinen Grußworten die Wichtigkeit, jungen Menschen Bildung und Zukunftsperspektiven zu bieten. „Jeder Mensch braucht einen Rückzugsort, der einen Stützpunkt für seine aktive Lebens- und Zukunftsgestaltung bietet. Möge dieses Haus für viele junge Menschen ein temporärer Kraftort und Stützpunkt sein, damit sie trotz Ausgrenzung und Fluchterfahrungen zukunftsgerichtete Angebote und Möglichkeiten erhalten, positive Lebensperspektiven zu entwickeln und so Akteure einer gelungenen Integration werden.“