Menschen kann man abschieben. Verantwortung nicht.

Österreich zählt zu jenen Ländern Europas, die die Fluchtgründe aus der Hölle Afghanistan sehr oft ignorieren und zu einem höheren Prozentsatz negative Asylbescheide erlassen. Dass sich heimische Politiker sogar damit brüsten, zeigt umso mehr, wie sehr Handlungsbedarf besteht. Kinder, die mittlerweile im besten Wortsinn »angekommen« sind, Eltern, die mühsam Deutsch erlernt und gemeinnütziger Arbeit nachgegangen sind. Sie werden vermehrt abgeschoben.

 

Im Jahr 2017 gab es mehr als 10.000 zivile Opfer. Derzeit sind viele Menschen von einer Abschiebung nach Afghanistan bedroht. Wenn sie zur Rückkehr gezwungen werden, ist ihr Leben in akuter Gefahr. Das können wir nicht akzeptieren. Das wollen wir nicht akzeptieren. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Deshalb unser Engagement und diese Kampagne. Die "Initiative #SicherSein - Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan", eine Initiative vom Don Bosco Flüchtlingswerk, der Asylkoordination, der Alpine Peace Crossing, der Volkshilfe, der Diakonie, des Integrationshauses und von SOS Mitmensch. 

 

Die Initiative #SicherSein hat zum Ziel, das Thema Sicherheit in einem der sichersten Länder der Welt bewusst aufzugreifen, und ins Reale zurück zu verkehren. Es geht den UnterstützerInnen von #SicherSein um die Sicherheit FÜR Flüchtlinge, im Gegensatz zu jener „Sicherheit“ bzw. behaupteten Unsicherheit vor einer unbestimmten Bedrohung durch jene „anderen“.

 

Auf der Website sichersein.at finden sich Details zur Kampagne und viele Möglichkeiten, wie die Kampagne von jedem einzelnen Menschen unterstützt werden kann. Schaut rein. 

Die Facebookseite SicherSein informiert ständig über Neuigkeiten. Bitte bleibt dran und unterstützt die für die viele geflüchtete Menschen wichtige Kampagne.